Das ist die Geschichte, wie aus einem Windows nutzenden Linux Admin, ein Mac Fan wurde!
Ich habe mein Linux Notebook nun durch ein Macbook Pro (unfreiweillig) ausgetauscht.
Mein Arbeitsnotebook war eh nicht das Schnellste, darum habe ich das auch nur unterwegs oder bei meiner Bereitschaft genutzt und in der Firma noch meinen (auch alten
) Desktoprechner, in dem sich am Freitag, vor 2 Wochen, das Mainboard verabschiedet hat und das, während ich in einem Meeting war und den Rechner deshalb zu der Zeit nicht mal mit meiner puren Anwesenheit geschändet habe.
So musste ich mir dann einen neuen Rechner bestellen lassen und da ich die tolle Möglichkeit habe, mir mein Arbeitsgerät selbst auszusuchen, habe ich mich für ein Mac entschieden, genauer ein Macbook Pro.
Ich hatte zuvor noch nie einen Mac und habe auch nie wirklich groß die Möglichkeit gehabt, praktische Erfahrungen mit einen Apple zu sammeln. Trotzdem hatte ich die Schnauze voll von meinem Windows Desktopsystem und ein Linux ist, meiner Meinung nach, nicht wirklich ein toller Desktop PC, egal für welchen grafischen Aufsatz man sich entscheidet. Linux Systeme entfalten ihre Stärken halt wirklich nur im Servereinsatz. Deshalb sind meine Desktopsysteme eigentlich auch immer Windows-Gurken. Trotz aller Kritik, die man in Richtung Mircosoft so gern erhebt, sind es doch die am konfortabelsten zu bedienenden Desktoprechner. Und mal Budder bei die Fische - Vista reizt einen ja nun auch nicht wirklich.
So kam ich halt dazu mich mal schlau zu machen, ob Alles was ich an Anwendungen so brauche, auch in irgendeiner Form für den Mac verfügbar ist und wurde auch prompt fündig. Da hab ich mir so gedacht: Wenn da Millionen von Anwendern gut mit klar kommen und eigentlich auch immer für ihren Mac schwärmen, so kann nur ein Mac OS X, zu Windows für den Desktop, die einzig wirkliche Alternative sein. So kam ich zu meinem ersten Apple Rechner.
Nun arbeite ich schon knapp 2 Wochen mit Mac OS X und ich muss wirklich sagen: Ich bin ein Apple Fan geworden. Das ist wirklich alles genial einfach und funktioniert irgendwie immer sofort. Mit der doch etwas ungewohnten Bedienung von z.B. Tastaturkürzel habe ich mich wirklich recht schnell zurecht gefunden, obwohl das wirklich zu Beginn das war, was mir die meisten Probleme beim Umstieg bereitet hat.
In der Firma gibt es aber eine Applikation die nur mit Windows funktioniert. Frühere Versuche diese mit Wine zum Laufen zu bringen, waren in der Vergangenheit eher von wenig Erfolg geprägt. So habe ich mir zum Macbook noch eine Parallelsversion mit dazu bestellt, um diese Anwendungen weiter nutzen zu können.
Nachdem ich die wichtigsten Anwendungen installiert hatte, habe ich mir Boot Camp gezogen. Damit habe ich Platz auf der Platte für Windows geschafft , um mir ein Windows XP darin installieren. Nachdem ich es mit den Mac Treibern und den Windows Update versorgt habe, habe ich es auch nie wieder gebootet, denn man kann die Windows Boot Camp Installation mit der neuen Parrallels Version auch gleichzeitig als VM benutzen und das funktionier wirklicht ziemlich genial. Mit den Kohärenzmodus von Parallels ist das Nutzen von Windows- Applikatonen unter Mac OS X wirklich sehr komfortabel gelöst.
Da ich ja nun einen portablen Rechner in der Firma als Arbeitsplatzrechner benutze, habe ich mein Linux Notebook an meine Lieblingskollegin abgetretten, denn die kann kaum noch ihren Rechner zuhause nutzen, seitdem sie DSL-mässig am Start ist und ihre Tochter Instant Messenger entdeckt hat.
Da der Apple für mich immer noch relatives Neuland ist, werde ich in Zukunft öfter mal über meine Erfahrungen hier resümieren und freue mich schon meinen 1,157 Lesern davon zu berichten.
Tags: Mac Book Pro, Apple, Windows, Linux, Parallels, Mac OS X