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Der Tiger raus und der Leopard drin

Apple hat heute die neue Version 10.5 alias “Leopard” seines Betriebssystems Mac OS X veröffentlicht.

Ich war auch gleich so mutig mir das direkt am ersten Tag zu installieren. Das mach ich eigentlich nicht, und schon gar nicht bei Microsoft Betriebssystemen, Vista hab ich immer noch nicht, komm aber auch gut ohne aus. Aber ich muss sagen, was die Qualität an geht, habe ich Apple wirklich schätzen gelernt. Ich habe nun seit 6 Monaten einen Mac und noch nie einen Fehler im OS X gehabt. Das hat mich auch dazu veranlasst, mir den Leopard direkt am Release Day zu installieren.

Ich habe ein Update von 10.4 durchgeführt welches ca. 2 Stunden mit Medien Check gedauert hat und Problemlos, sowie Fehlerfrei über die Bühne ging.

Nach dem ersten Boot, war eigentlich alles so wie vorher. Alle Anwendungen funktionierten noch, alle Daten, Einstellungen etc. waren so wie unter Tiger. So sollte ein Update laufen.

So hab ich dann erstmal den neuen Finder mir angeschaut, dass etwas hässliche Standard-Hintergrundbild gegen ein C´t Motiv getauscht und mir Spaces eingerichtet. Spaces heisst in der Applesprache mehrere virtuelle Desktops, so wie man es von den diversen Linux Desktop Enviroments kennt. Extrem praktisch und so viel Platz für Fenster, erst recht mit 2 Monitoren :)

Was mir nicht gefallen hat, dass das neue Dock nur so hübsch ist wenn man es am unteren Bildschirmrand hat. Da ich aber zuvor mein Dock immer links hatte, muss man da auf den tollen Spiegeleffekt verzichten, aber damit kann man wirklich leben.

Die Time Machine konnte ich mangels einer USB bzw. Firewire Festplatte noch nicht testen. Trotzdem ein geiles Feature, hatte zuvor nie ein Desktopsystem mit Snapshot funktionalität.

Als ich dann mit dem neuen Filer in der “Cover Flow”-Ansicht durch unser Windows Netzwerk browste, musste ich wirklich schmunzeln. Alle Windows bzw. Samba PC´s werden dort als Monitor mit einem Bluescreen angezeigt. Da hat Apple wirklich mal Humor bewiesen :)

Windows PC´s im Finder

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